Gesunde luft in Innenräumen

Luftreiniger & Messgeräte

Luftreiniger & Messgeräte

In absteigender Reihenfolge
Ansicht als Raster Liste

6 Artikel

pro Seite
In absteigender Reihenfolge
Ansicht als Raster Liste

6 Artikel

pro Seite

Luftreiniger – ein Muss für die Umwelt und Ihre Lunge 

 

Wozu braucht man Luftreiniger?

Unsere Atemluft wird immer kostbarer, je mehr Lebewesen die Erde bevölkern und je mehr Schadstoffe durch moderne Produktionsverfahren erzeugt werden. Die Alternative dazu sind Luftreiniger, die geeignet sind um Schadstoffe, Krankheitserreger (Bakterien, Pilze, Sporen, Viren, Pollen usw.), Staub, Allergene und Gerüche aus der Raumluft zu entfernen. In den letzten Jahren kamen zahlreiche Luftreiniger mit unterschiedlichen Funktionen auf den Markt. Je nach Einsatzbereich empfehlen sich unterschiedliche Luftreinigerfunktionen. Die Luftreiniger auf Swiss Total Care werden in Büros, Schulen, Spitäler, Gemeinden und Praxen eingesetzt. 

 

Was gibt es für Luftreiniger-Typen?

Je nachdem, welche Schadstoffe es aus der Luft zu filtern gilt, wurden verschiedene Filterverfahren entwickelt, die in ihrer Funktion oftmals in einem Gerät vereint wurden, umso die Effizienz der Luftreinigung zu steigern und die Luft gleichzeitig mit Sauerstoffionen anzureichern. Um Schadstoffe aus der Luft zu entfernen und um Bakterien, Pollen und Pilze zu vernichten sind in der Regel Schwebstofffilter und Aktivkohlefilter mit einer Plasmaerzeugung (Ionisierung) eine gute Wahl. Der Ionisator in den Filtergeräte bindet die Schadstoffe zu grösseren Clustern zusammen, woduch diese schwerer werden und auf den Boden sinken, wo sie nicht mehr eingeatmet werden können. Ebenso wirksam sind auch UV (Ultraviolett) Luftreiniger, die durch ihren definierten Lichtwellenbereich (100-400 nm) Bakterien, Schimmelsporen und Pilze abtöten.

 

Luftmessung und wichtige Fakten dazu

 

Etwas über Partikelgrössen

In unserer Atemluft befinden sich Moleküle und Atome in den unterschiedlichsten Grössenordnungen. Um etwas über diese Partikelgrössen aussagen zu können, müssen diese gemessen werden. Dazu wurden verschiedene Messverfahren entwickelt und sehr genaue Messgeräte konstruiert. Übliche Partikelmessungen erfassen Partikelgrössen in der Luft zwischen 0,1 µm  bis 50 µm, die in Speziallaboren ausgewertet werden. Allerdings hat sich einiges zu unserem gesundheitlichen Nachteil gewandelt, seit man Nanopartikel in der Atmosphäre freisetzt, denn diese Partikel sind um den Faktor 1000 kleiner, genau 0,000000001 m, also 1 Milliardstel Meter. Trotz ihrer Kleinheit sind Nanopartikel dreidimensional und werden auch als Informationsträger (Nanobots) genutzt.

 

Was ist wichtig über solche Kleinstpartikel zu wissen?

Partikel ab 5 µm Größe haben eine derart hohe Oberflächenspannung, dass sie sich nicht mehr befeuchten oder benetzen lassen, um sie zu binden. Daher lassen sich solche Partikel sehr gut mit zwei Hochspannungselektroden (Ionisierung) einfangen und in einem Partikelfilter abscheiden. Metallische Nanopartikel (Aluminium) und Nanopartikel aus Metallsalzen (Barium) sind aufgrund ihrer Kleinheit in der Lage durch das Blutgefässsystem die Hirnschranke zu überwinden und sich dort festzusetzen, wo diese unter dem Einfluss von Frequenzen, z.B. 5G (Mikrowellen) die normale Funktion zwischen Nervenzellen und ihren Verbindungswegen (Synapsen) stören können.

 

Spezielle Messgeräte schützen Sie vor gefährlichen Schadstoffkonzentrationen

 

Schutz vor  Kohlenstoffdioxid oder CO2?

Kohlenstoffdioxid ist ein natürlicher Bestandteil der Atemluft, aber auch ein wichtiger Bestandteil des globalen Kohlenstoffzyklus. Kohlenstoffdioxid entsteht durch Verbrennung kohlenstoffhaltiger Substanzen unter ausreichend Sauerstoffzufuhr und durch die Zellatmung von Lebewesen. Dieses CO2 wird dann von Pflanzen, Algen und bestimmten Bakterien in Biomasse und Sauerstoff umgewandelt. Die Teilchenkonzentration, beziehungsweise der Anteil an Kohlenstoffdioxid wird mit dem englischen Ausdruck ppm (parts per million) angegeben, also der millionste Teil, so wie eine Prozentangabe der hundertste Teil von etwas ist. 500 ppm entspricht einer Konzentration von CO2 von 0,05 % der Raumluft.

 

Warum ist ein CO2-Messgerät wichtig?

Kohlenstoffdioxid ist deshalb so gefährlich, da es ein geruch-und geschmackloses Gas ist. Kohlenstoffdioxid (CO2) wird auch als Klimagift bezeichnet, weil es im übertragenen Sinne Gift für das Klima ist, denn es absorbiert die Wärmeabstrahlung der Erde und heizt so die Atmosphäre auf. Für den Menschen ist CO2 in geringer Konzentration nicht giftig, aber behindert die Sauerstoffaufnahme. Eine erhöhte Konzentration von CO2 in der Umgebungsluft kann bei Menschen zu Kopfschmerzen führen und letztlich Bewusstlosigkeit auslösen. Ein typischer Mangel an Sauerstoff und ein erhöhter Anteil von CO2 führt besonders in Bergbauen, Silos, Kellern und Brunnen zu sogenannten „matten Wettern“, wobei eine Konzentration von acht Prozent bereits nach 30 bis 60 Minuten zum Tode führen kann. Zudem gewinnen CO2-Messgeräte in Büroräumen immer mehr an Gewicht. Den Mitarbeiter ist oft gar nicht bewusst, wie gut die Qualität der Atemluft im Büro ist.

 

Vorsicht vor flüchtigen organische Verbindungen (Total Volatile Organic Compounds)

Flüchtige Organische Verbindungen (TVOC) sind gas-und dampfförmige Stoffe organischen Ursprungs in der Luft. Diese Verbindungen kommen teils in der Natur vor, teils sind sie in Gebrauchsgütern des täglichen Bedarfs enthalten. Dazu gehören Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Aldehyde, organische Säuren, Lösemittel, Flüssigbrennstoffe, synthetisch hergestellte Stoffe oder auch organische Verbindungen, die beispielsweise während biologischen Prozessen entstehen (Verwesung, menschlicher Stoffwechsel). Es gibt eine Vielzahl an möglichen Einzelverbindungen, die in der Luft vorkommen.

 

Experten unterscheiden Flüchtige Organische Stoffe in:

- VVOC: Sehr-flüchtigen organische Verbindungen (Very Volatile Organic Compounds)

- SVOC: Schwer-flüchtigen organischen Verbindungen (Semivolatile Organic Compounds)

 

Finden sich beide zusammen spricht man vom TVOC-Wert (Total Volatile Organic Compounds). Solche VOC Verbindungen kommen ebenfalls in Innenräumen vor, beispielsweise im Büro. Mögliche Quellen sind Materialien, die zum Bau von Gebäuden verwendet wurden (Fussboden, Farben, Lacke, Klebstoffe, Möbel). Einen entscheidenden Faktor spielen zudem Plfege-und Reinigungsprodukte, Tabakrauch, Nahrungsmittelzubereitung sowie der menschliche Stoffwechsel.

 

Wie wirken sich die Stoffe auf die Gesundheit aus?

Die Konzentration von VOC ist üblicherweise sehr gering und wir haben nichts zu befürchten. Jedoch können nach Bau- und Renovierungsarbeiten hohe VOC Konzentrationen auftreten und zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Symptome könnten Reizungen oder Geruchsbelästigungen sein.

 

Was ist Formaldehyd (HCHO) und wo kommt es vor?

Formaldehyd ist eine organisch-chemische Verbindung (CH2O) und gehört zu der Stoffgruppe der Aldehyde. Normalerweise ist Formaldehyd ein Gas mit stechenden Geruch. Verleimte Produkte aus Holzwerkstoffen, Korkplatten und ähnlichen Materialien (formaldehydhaltige Kleber), Dämmstoffe und Ausschäummaterial (Formaldehyd-Harnstoff-Schäume), Anstrichstoffe, Farben, Lacke, Parkettsiegel (Formaldehyd im Konservierungs-oder Bindemittel), Glas-und Steinwolle, Fasermatten (formaldehydhaltige Bindemittel), Textilien und textile Bodenbeläge (Veredelung mit Harnstoff-Formaldehyd-Harzen), Reinigungs-, Pflege-und Desinfektionsmittel, Kosmetika, z. B. Mundspülmittel oder Nagelhärter, Tabakrauch, Emissionen von Gasherden enthalten alle Formaldehyd.

 

Welche gesundheitlichen Auswirkungen hat Formaldehyd?

Formaldehyd hat einen stechenden Geruch und ist deshalb in der Raumluft bereits ab einer Konzentration von ca. 0,1 Milligramm pro Kubikmeter wahrnehmbar. Ab etwa 1 Milligramm pro Kubikmeter führt es zu einer Reizung des Nasenrachenraums, der Atemwege sowie den Augen. Bei höheren Konzentrationen treten Kopfschmerzen, Atemnot und Übelkeit auf. Zudem ist das Formaldehyd stark wasserlöslich und wird beim Menschen zu etwa 85% über die Nase in den Blutkreislauf gelangen. Jedoch sind die gesundheitlichen Reaktionen individuell sehr unterschiedlich. Die Symptome verschwinden, sobald die HCHO Konzentration in der Raumluft wieder sinkt. Das Formaldehyd gehört zu den Kontaktallergenen (bei wiederholten Kontakt können allergische Reaktionen auftreten).

 

Hinweis: Messen Sie die Schadstoffkonzentrationen in ihrer Umgebung! Wir, von Swiss Total Care versorgen Sie mit den entsprechenden Messgeräten und beraten Sie auch qualifiziert über Anwendungsmöglichkeiten und fachgerechte Bedienung.